Capella Loburgensis

Konzertveranstalter in Ostbevern

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Konzertkritik 'Die Glocke'

2018 04 26 Die Glocke

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Liebe Gäste, Freunde und Förderer der Capella Loburgensis,

Das Jubiläumsjahr beginnen wir mit unserem Frühlingskonzert. Werke von Haydn - Te Deum D-Dur (Michael Haydn) und Missa in tempore belli (Paukenmesse) (Joseph Haydn und Mozart - Konzert für Flöte und Orchester, G-Dur werden aufgeführt.

letztes Wohnhaus von Joseph Haydn in WienDie Missa in tempore belli (‚Messe in Zeiten des Krieges‘), Hob. XXII: 9 in C-Dur für vier Solisten (Sopran, Alt, Tenor, Bass), vierstimmigen Chor (SATB), Orchester und Orgel von Joseph Haydn wurde 1796 komponiert. Die Messe ist auch unter dem Namen „Paukenmesse“ bekannt.

Nach der Übernahme der Regentschaft Fürst Nikolaus’ II. Esterházy 1794 erging dessen Bitte an Haydn, die 1790 aufgelöste Hofkapelle von Eisenstadt wieder aufzubauen. Haydns Verpflichtungen als Komponist sollten sich dabei darauf beschränken, alljährlich zum Namenstag (8. September) der Fürstin Maria Josepha Hermengilde eine neue Messe abzuliefern. Haydn kam dieser Verpflichtung in den Jahren 1796 bis 1802 (mit Ausnahme von 1800) mit der Komposition seiner sechs späten Messen nach.

Der Autograph der Missa in tempore belli ist, ebenso wie der der Heiligmesse Hob. XXII: 10, auf das Jahr 1796 datiert, weswegen die genaue Entstehungsreihenfolge nicht mehr mit letzter Sicherheit zu klären ist. Nach neuerem Stand der Forschung wird allgemein angenommen, dass zuerst die Heiligmesse 1796 aufgeführt wurde und die Paukenmesse als zweite der sechs Messen entstand.

Haydn selbst wählte den lateinischen Namen Missa in tempore belli aus, der daran erinnert, dass Napoléon Bonaparte damals im Ersten Koalitionskrieg, von Italien kommend, Wien bedrohte. Die Messe wird wegen der Pauken im Agnus Dei auch Paukenmesse genannt. Diese Paukenschläge sind ein verlangsamtes Abbild des französischen Armeepaukenwirbels mit charakteristischem anapästischem Rhythmus. Die eindrucksvolle Verbindung von kriegerischen Paukenklängen mit der Bitte um Frieden wurde ein Vierteljahrhundert später in ganz ähnlicher Weise von Ludwig van Beethoven in seiner Missa solemnis gestaltet.

Die Messe wurde am 26. Dezember 1796 in der Piaristenkirche Maria Treu zu Wien uraufgeführt. Für die Wiener Aufführung fügte Haydn dem Orchester noch Flöten-, Klarinetten- und Hornstimmen hinzu, die in der Eisenstädter Kapelle nicht vorhanden waren. In Eisenstadt erklang die Messe dann erstmals am 29. September 1797.Originalnoten der Paukenmesse

(Quelle: Wikipedia)

Johann Michael Haydn (* 14. September 1737 in Rohrau, Niederösterreich; † 10. August 1806 in Salzburg) war ein Kirchenmusiker und Komponist der Wiener Klassik sowie Bruder des Komponisten Joseph Haydn und des Sängers Johann Evangelist Haydn.

Das Te Deum (von lateinisch Te Deum laudamus, deutsch Dich, Gott, loben wir) ist der Anfang eines feierlichen, lateinischen Lob-, Dank- und Bittgesangs der christlichen Kirche. Es entstand wahrscheinlich im 4. Jahrhundert, der Verfasser ist unbekannt.

Deutsche Übertragungen sind Herr Gott, dich loben wir (EG 191) von Martin Luther (1529), Großer Gott, wir loben dich (1774), sowie Dich, Gott, loben wir (1950) zum Gebrauch in der katholischen Liturgie. Der Form nach handelt es sich dabei weder um einen metrischen noch um einen akzentrhythmischen Hymnus, sondern um Prosa aus 29 ungebundenen Zeilen verschiedener Länge. Der Aufbau zeigt Parallelen zum Gloria in excelsis Deo. Nach je mehreren Versen über Gott, den Vater, und Gott, den Sohn folgen Psalmverse. Zentrales Thema ist die Vereinigung des Lobgesangs der himmlischen Heerscharen, der Apostel, Propheten, Märtyrer mit der ganzen Kirche zum himmlischen Lobgesang. Das Christuslob bezieht sich auf wesentliche Inhalte des Glaubensbekenntnisses und geht über in Bitten um Erbarmen und Erlösung sowie in Bekräftigungen der Glaubenszuversicht. Möglicherweise endete eine Urfassung mit Vers 21 (in gloria numerari [var. lect.: munerari]).

(Quelle: Wikipedia)

 

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