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Johann Sebastian Bach: Johannespassion

Veranstaltung

Johann Sebastian Bach: Johannespassion
Titel:
Johann Sebastian Bach: Johannespassion
Wann:
Mi, 12. April 2017
Wo:
St. Vitus - Oelde-Lette,
Kategorie:
Archiv

Beschreibung

Im Rahmen des Lutherjahres 2017, 500 Jahre Reformationer, klingt die Bachsche Passion. Unter den Solisten ist der junge deutsch-indische Tenor Marcus Elsäßer besonders hervorzuheben. Er hat bereits mit den Berliner Philharmonikern konzertiert und startet derzeit eine außergewöhnliche Nachwuchskarriere, besonders in der Partie des Evangelisten in Bachs Oratorien.

Ina Siedlaczek, Sopran

Ina Siedlaczek In den vergangenen Jahren hat sich INA SIEDLACZEK einen hervorragenden Ruf in Konzerten und auf Aufnahmen erworben. Sowohl als vielgefragte Solo-Künstlerin aber auch als Mitglied und Gast herausragender Ensembles, wie dem Ensemble amarcord, New York Polyphony, Boston Early Music Festival, der Hamburger Ratsmusik oder der Lautten Compagney. Konzerteinladungen zu renommierten Festivals wie den Thüringer Bachwochen, den Barocktagen Melk, den Landshuter Hofmusiktagen, dem Rheingau Musikfestival u.a. zeugen von der Wandlungfähigkeit der Künstlerin.

Mit ihrer „wunderschön lyrischen und natürlichen Stimme“ (MDR) überzeugt Sie Dirigenten wie Ton Koopman, Wolfgang Katschner, Ralf Otto u.a.. Neben Gesangsstudien in Heidelberg/Mannheim, sowie Meisterkursen bei Emma Kirkby und Barbara Schlick war die Stipendiatin der Studienstiftung Cusanus-Werk Teilnehmerin des Exzellenz-Studiengangs „Barock vocal“ der Musikhochschule Mainz, wo sie bei Andreas Scholl und Ton Koopman weitere Impulse für Ihre sängerische Tätigkeit erhielt. Zahlreiche CD- und Rundfunkproduktionen dokumentieren ihren künstlerischen Rang.
 2013 ernannte die Kulturstiftung Marienmünster sie zum „Artist in residence“. 2015 war sie mit ihrem Solo-Debut „Fortuna scherzosa“(audite 2014) nominiert für den International Classic Music Award.

Die Produktion “La Couronne de Fleurs” mit Boston Early Music Festival (cpo 2014), erhielt den Echo-Preis und die Auszeichung “GRAMMY-Winner 2015“. Höhepunkte in diesem Jahr bilden neben Konzerten beim Rheingau-Musikfestival, den Händelfestspielen Halle, den Barocktagen Melk, in der Frauenkirche Dresden, einer Opernproduktion in Maastricht auch mehrere CD-Produktionen (u.a. Händels‘ „Neun Deutsche Arien“ mit der Lautten Compagney Berlin und Haydns‘ „Harmoniemesse“ als Solistin mit Kammerchor der Dresdener Frauenkirche). Konzertreisen führten Ina Siedlaczek nach Polen, Italien, Frankreich, Belgien, Luxemburg, Österreich, in die USA und durch die Niederlande.

Anne Schuldt, Alt

Anne Schuldt Die Mezzosopranistin Anne Schuldt wurde in Rostock geboren. Sie studierte an der Hochschule für Musik »Franz Liszt« Weimar Gesang bei Ulrike Fuhrmann. Ergänzend besuchte sie Meisterkurse bei Christa Ludwig, Françoise Pollet, Siegfried Lorenz, Norman Shetler und Brigitte Fassbaender.

Erste Bühnenerfahrungen sammelte sie als Flavio in Händels gleichnamiger Oper am Theater Rudolstadt, als Blumenmädchen in Richard Wagners »Parsifal« am Theater Erfurt, sie gab die Dido im Schloss Weimar im Rahmen einer historisch informierten Aufführung unter Kubik/Legler und sang die Dorabella in Mozarts »Così fan tutte« an der Kammeroper Schloss Rheinsberg.  

Die Wagner-Stipendiatin Anne Schuldt wurde nach ihrem Studium in Weimar von KS Brigitte Fassbaender 2007 an das Tiroler Landestheater Innsbruck engagiert. Unter der Intendanz der berühmten Mezzosopranistin sang sie bereits in ihren ersten Berufsjahren wichtige Fachpartien wie Komponist in »Ariadne auf Naxos« (Regie: Elisabeth Stöppler), Olga in »Eugen Onegin«, Fricka im »Rheingold«, Niklausse in »Hoffmanns Erzählungen«, Fatima in Carl Maria von Webers »Oberon« und Maddalena in »Rigoletto«; jüngst Idamante in »Idomeneo« und Mère Marie de l’Incarnation in Poulencs »Les dialogues de Carmélites«.  Die Mezzosopranistin ist zudem eine ausgesprochene Lied und Oratoriensängerin. Ihr umfangreiches Konzertrepertoire umfasst Werke wie Händels »Messiah«, Hexe in Honeggers »Le roi David«, Requien von Regers und Duruflés, Brahms’ Alt Rhapsodie, Verdis »Messa da Requiem« und Bachs Passionen. Sie sang Schubert, Schumann, Brahms, Dvořák, Bartók, de Falla, Eisler und ist doch besonders einem Komponisten zutiefst verwurzelt: Gustav Mahler.

Ihre letzte Konzertreise beinhaltete erneut Mahlers »Lieder eines fahrenden Gesellen« während des Liedsommers in Eppan, die Matthäus Passion in ihrer Heimatstadt Rostock und Wismar, sowie Mendelssohns »Elias« in Innsbruck.  Mit Beginn dieser Spielzeit ist Anne Schuldt fest am Staatstheater Braunschweig engagiert und wird hier unter anderem als Brangäne und Dorabella zu erleben sein.

Marcus Elsäßer, Tenor

Marcus Elsaesser Marcus Elsäßer wurde in Düsseldorf geboren und wuchs in Berlin auf. Als langjähriges Mitglied des Knabenchor Berlin (ehemals Knabenchor der St. Hedwigskathedrale), kam er als Solist u.a. an die Deutsche Oper Berlin, das Brandenburger Theater und das Theater des Westens, Berlin (1. Knabe in Mozarts "Zauberflöte", Charlie Hildebrandt in Kurt Weills Broadway-Oper „Street Scene“). 

Nach dem Abitur studierte er erst Kirchenmusik, dann Schulmusik und Gesang bei Sabine Ritterbusch und aktuell bei Andreas Reibenspies an den Hochschulen in Berlin, Detmold und Trossingen. Meisterkurse bei Harry Kupfer, Thomas Heyer, Michael Temme und Eckhart Sellheim gehören auch zu seiner Ausbildung   Er ist ein gefragter Solist im oratorischen Bereich. Sein Repertoire umfasst die großen Oratorien von J.S. Bach ebenso wie G.F. Händel „Messiah“, J.Haydn: „Die Schöpfung“, W.A. Mozart: „Requiem in d-moll" und L. v. Beethoven: "9. Sinfonie".

Auf der Opernbühne war er in den letzten Jahren wiederholt in Produktionen der Kammeroper Konstanz zu hören. Ebenso übernahm er in Hochschulproduktionen die Rolle des Basilio in Mozarts „Hochzeit des Figaro“, Monostatos in der "Zauberflöte", Podesta in „La finta giardiniera“ und die Hexe in Humperdincks „Hänsel und Gretel“.  Auch bei den Donaueschinger Tagen für Neue Musik trat er in den letzten Jahren mehrmals auf.

Markus Krause, Bass

Markus KrauseMarkus Krause, geb. 1964 in Marl/Westfalen, studierte und examinierte an der "Hochschule für Musik Detmold" in den Fächern "Lehramt Musik Sek. I/II", "Erziehungswissenschaften", "Diplom-Musikpädagogik" sowie Gesang bei Prof. Waldemar Hölzer. Er schloß seine "Künstlerische Reifeprüfung Gesang" mit Auszeichnung und desweiteren das "Konzertexamen Gesang" mit der Note "Sehr Gut" ab. Private Studien des italienischen "Belcanto" vervollständigten seine Ausbildung.

Der Baß-Bariton ist Preisträger des 43. Internationalen Musikwettbewerbs der ARD in München und mehrfacher Preisträger nationaler Gesangswettbewerbe.  Seine solistische Konzerttätigkeit als Lied- & Oratoriensänger führt Markus Krause ins In- und Ausland (Österreich, Schweiz, Finnland, Italien, Litauen).  Er arbeitete mit führenden europäischen Orchestern (RSO Prag, RSO Kattowitz, Polnische Philharmonie Lublin, Kammerphilharmonie Kaliningrad, Bachorchester in München und Mainz, Gewandhausorchester Leipzig, Dresdener Staatskapelle, Berliner Symphoniker, Ensemble für Alte Musik "La Stravaganza" Köln u.a.) sowie renommierten Dirigenten (GMD G.J. Rumstadt, GMD Will Humburg, Prof. G. Chr. Biller, Prof. Alexander Sumski, Rolf Beck, Zoltán Pesko u.a.) zusammen. 

Markus Krause trat u.a. in der "Musikhalle" Hamburg, im "Herkulessaal" München, in der "Thomaskirche" Leipzig sowie im "Konzerthaus" und der "Philharmonie" der Bundeshauptstadt Berlin auf. Desweiteren ist er gern gehörter Gast der Konzertfestspiele "Musica Sacra" in Paderborn. 2009 debütierte Markus Krause in einer bis nach Australien gesendeten Live-Übertragung aus der Thomaskirche Leipzig im Rahmen des "MDR-Musiksommers".  Seine Tätigkeit als Opernsänger ist geprägt durch erste Erfahrungen im Theater seiner Heimatstadt Marl und im Ruhrfestspielhaus Recklinghausen sowie durch zahlreiche Auftritte an den Theatern in Detmold, Regensburg und bei den Sommerfestspielen in Bad Hersfeld.

Olli Rasanen

olli rasanen klOlli Rasanen absolvierte sein Bachelor-Studium in Helsinki (Sibelius Academy of the University of Arts) bei Prof. Petteri Salomaa. Im Juli 2016 schloss er sein Studium im Hauptfach Master of Music (Oper) bei Prof. Lars Woldt und Prof. Martin Christian Vogel an der Hochschule für Musik Detmold ab. Er konnte bei den Opernfestspielen in Savonlinna („Madama Butterfly“) Erfahrungen sammeln.

Während seines Bachelor- und Masterstudiums hat er Partien bei vielen Hochschulproduktionen, u.a. den Förster in „Das schlaue Füchslein“, Graf Almaviva in “Le nozze di Figaro“, den Musiklehrer in „Ariadne auf Naxos“, Pandolfe in „Cendrillon“, Plumkett in „Martha“, Alcindoro in „La Bohème“ und Assan in „The Consul“ gesungen. Olli Rasanen besuchte Meisterkurse u.a. bei Uwe Heilmann (2015), Elisabeth Werres (2014) und Andreas Schmidt (2013).

Sein Repertoire umfasst neben Oper viele unterschiedliche Werke aus Oratorien- und Liedliteratur. In der letzten Zeit übernahm er beispielsweise die Baritonpartien beim Deutschen Requiem von Brahms (Münster 2016 und 2017) und beim Requiem von Fauré (Detmold 2016) und die Bass-Partie Händels Judas Maccabaeus (Helsinki 2014).

Seit der Spielzeit 2016–2017 ist er Mitglied des Opernstudios des Landestheaters Detmold. In dieser Spielzeit wird er als Admiral Lefort in „Zar und Zimmermann“, als Marullo in „Rigoletto“ und als Rechtsanwalt Kisch in „Die Csárdásfürstin” zu sehen sein. Außerdem singt er die Baritonpartie in „Die kleine Zauberflöte“.


Veranstaltungsort

St. Vitus
Standort:
St. Vitus - Webseite
Straße:
Klosterweg 27
Postleitzahl:
59302
Stadt:
Oelde-Lette
Land:
Germany